Wissenschaftliches Schreiben
1.0 Wissenschaftliches Schreiben – wie geht man es am besten an?
Egal ob Bachelor-, Master-, Diplomarbeit, Dissertation oder das Staatsexamen – beim Schreiben der Abschlussarbeit stehen die meisten Studenten vor der Frage nach dem Wie. Dabei ist beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit wohl das Schwierigste überhaupt, den Einstieg zu finden. Einfaches „Drauflosschreiben“ führt erfahrungsgemäß nicht nur zu einer längeren Bearbeitungszeit, sondern in den allermeisten Fällen auch zu Frustration. Planung und Konzeption sowohl des Inhalts als auch der Vorgehensweise sind bei wissenschaftlichen Arbeiten der wichtigste Schritt und ausschlaggebend für der Erfolg der Arbeit. Wie deren Name schon verrät: Wissenschaftliche Arbeiten sind in der Tat mit Arbeit verbunden und mit dem Grad des Umfangs und der Komplexität steigen auch die intellektuellen und zeitlichen Anforderungen an den Verfasser. Ausdauer und Konsequenz sind daher weitere wichtige Erfolgsfaktoren für das wissenschaftliche Schreiben. Bevor es also an das Schreiben geht, ist es wichtig, ein stabiles Fundament zu legen. Ohne das ist die Arbeit in vielen Fällen schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Eine gründliche Einarbeitung in das Thema und das Ordnen der eigenen Gedanken ist die erste wichtige Voraussetzung.
Zentrales Element ist außerdem die Forschungsfrage, deren Ausarbeitung den Kern einer jeden wissenschaftlichen Arbeit darstellt. Sie sorgt dafür, die Arbeit zu fokussieren. Nur wer die Frage kennt, wird auch eine Antwort finden. Schließlich kommt man mit einer Straßenkarte auch meist besser ans Ziel als ohne. Wer die Forschungsfrage und etwaige Unterfragen formuliert hat, wird merken, dass das Verfassen einer Abschlussarbeit sogar Spaß machen kann. Notwendig dafür ist also eine gute Vorarbeit und Ideenreichtum, wenn es um das Finden eines geeigneten Themas geht. Schon das ist für viele Studenten die erste echte Herausforderung noch bevor es an das eigentliche Schreiben geht. Denn vielen ist die Wichtigkeit des Themas gar nicht bewusst. Ein geschickt gewähltes Thema kann die Berufschancen durchaus erhöhen. So zahlt es sich in manchen Fällen aus, ein Thema zu wählen, auf dessen Gebiet Unternehmen tätig sind, die man sich als potenzielle Arbeitgeber vorstellen kann. Viele überlegen sich jedoch erst am Ende der Arbeit, wenn sie ihre Einleitung schreiben, worum es in ihrem Werk eigentlich genau geht. Und das ist ein Fehler, der von dem betreuenden Professor in den meisten Fällen auch bemerkt wird. Per Brainstorming lässt sich zu Anfang ruhig auch „ziellos“ in der Fachliteratur stöbern, um sich inspirieren zu lassen. Hier findet man oft die besten Ideen, die dann im Nachhinein präzisiert werden müssen. Damit man von dem Blätterwald auf seinem Schreibtisch nicht erschlagen wird, ist es unerlässlich das Thema genau einzugrenzen. Ein geeignetes Thema für eine Abschlussarbeit ist demnach so konkret wie möglich formuliert und kann nicht mit nur einem Schlagwort erfasst werden, sondern bedarf einer genauen Beschreibung. Am Ende muss klar sein, worum es bei dem Thema geht und welche Forschungsmethoden angewendet werden sollen. Wichtig ist, dass das Thema lösbar und gut zu bearbeiten ist. Bei allzu neuen Themen besteht die Gefahr, dass es nur unzureichende Quellen zur Recherche gibt. Daher sollte man sich im Vorfeld überlegen, welche Daten, Quellen und Materialien für die Ausarbeitung notwendig sind und ob diese ausreichend zur Verfügung stehen. Wer sich dennoch bei seinem Thema auf absolutem Neuland bewegt, sollte recherchieren, ob es andere mögliche Bezugsquellen gibt oder ob sich das Thema sogar überwiegend durch eigene empirische Forschung aufarbeiten lässt.
2.0 Literaturrecherche
Bevor es jedoch an das Schreiben geht, steht die Literaturverarbeitung an. Um nicht von der Informationsflut erschlagen zu werden, sollte man die vorhandene Literatur möglichst mit System ordnen und auswerten. Das mag anfänglich zwar mehr Zeit kosten, diese jedoch holt man im Schreibverlauf schnell wieder ein. Die Recherche von geeigneter Literatur ist zudem ein Arbeitsschritt, der sich nicht mit einem mal erledigen lässt. Literaturrecherche ist eine Aufgabe, zu der man immer mal wieder zurückkehren muss. Etwa wenn die Forschungsfrage definiert wird, beim Theorieteil oder bei der empirischen Auswertung. Hier zeigt sich, wie wichtig eine genaue Eingrenzung des Themas ist, denn nur so lässt sich effektiv nach relevanten Quellen recherchieren. Denn je nachdem in welchem Stadium man sich in seiner Abschlussarbeit befindet, wird die Literaturrecherche enger oder weiter ausfallen. Zunächst gilt es, sich einen Überblick über die gesamte Thematik zu verschaffen. Dafür können einzelne Werke nicht im Detail analysiert werden sondern müssen gekonnt überflogen werden. Zu einem späteren Stadium der Arbeit ist die genaue Literatur schon eher bekannt und man kann seine inhaltliche Recherche vertiefen. Es sei angemerkt, dass man auch bei der Literatursuche zwangsläufig Umwege machen muss, die manchmal etwas Zeit kosten. Dennoch sind sie in den seltensten Fällen umsonst, denn sie zeigen auf, welche Quellen für das eigene Thema nicht in Frage kommen, was letztlich auch gegenüber dem Betreuer begründet werden kann. Man sollte jedoch nicht den Fehler begehen und die Literaturrecherche den Inhalt der Arbeit bestimmen zu lassen. Das passiert häufig, wenn man sich im Vorfeld der eigenen Thematik und des Schwerpunkts noch nicht bewusst ist. Schauen Sie sich also kritisch auf die Finger!
3.0 Gestaltung des Deckblatts
Das Deckblatt ist immer das „Aushängeschild“ der eigenen Arbeit. Schließlich bemerkt der Dozent dies bei der Korrektur zuerst. Dementsprechend ist es wichtig diesen ersten Eindruck positiv zu gestalten. Meist hat die jeweilige Hochschule bereits einen Vordruck für das Deckblatt, den die Studenten als Vorlage verwenden können und mit eigenen Daten versehen. Einige Hochschulen lassen ihren Studenten jedoch freie Wahl bei der Gestaltung des Deckblatts. Dennoch gibt es Richtlinien über das, was ein Deckblatt in jedem Fall enthalten muss. Zunächst müssen der Name der Hochschule sowie der Name der Fakultät und des Fachbereichs zu lesen sein. Außerdem sollte, mit Angabe des Semesters, die Veranstaltung erwähnt werden, in der die Arbeit geschrieben wurde. Weiterhin Pflicht ist der Name des Dozenten, der die Abschlussarbeit betreut. Selbstregend sind auch der Name und die Anschrift sowie Kontaktdaten (z.B. E-Mail Adresse) des Verfassers sowie das Abgabedatum zu nennen. Wichtigster Punkt ist jedoch das Thema, das natürlich gut lesbar im Mittelpunkt des Deckblatts stehen sollte. Mögliche Untertitel werden dabei in kleinerer Schrift gestaltet als der Haupttitel. Zusätzlich erwähnt werden der Studiengang und die Fachsemesterzahl des Studenten. Somit gibt man dem Dozenten die Möglichkeit eine dem individuell erwartbaren Leistungsstand angemessene Beurteilung abzugeben. Außerdem hinzugefügt werden können die Matrikel-Nr. sowie der akademische Grad. Insgesamt gilt bei der Gestaltung des Deckblattes die Devise „Weniger ist mehr“. Auf Experimente mit ausgefallenen Schriftarten oder Grafiken sollte man in jedem Fall verzichten. Hier steht nicht die Form sondern der Inhalt im Vordergrund. Das Deckblatt wird übrigens zwar zu den Seiten hinzugezählt, jedoch erscheint keine Seitenzahl auf der ersten Seite der Arbeit. Man beginnt mit der Nummerierung erst auf der zweiten Seite, also dem Inhaltsverzeichnis.
4.0 Gliederung der Arbeit
Nachdem nun das Konzept steht, ist im Prinzip alles für die wissenschaftliche Arbeit vorbereitet. Jetzt geht es an das “Eingemachte”, an den kreativen Denkprozess, an das Schreiben der Arbeit, die den Abschluss des Studiums krönt. Der Dreh- und Angelpunkt der Abschlussarbeit ist das Erstellen einer Gliederung, welche der Arbeit eine klare Struktur gibt und die Argumentation des Inhalts als roten Faden unterstützt. Sie ist das Bindeglied zwischen Materialsammlung und dem konkreten Schreibprozess. Erst durch eine logische Gliederung wird die Arbeit für einen selbst und auch für andere Leser nachvollziehbar. Daher gilt das Prinzip der Übersichtlichkeit als Grundsatz für die Gliederung. Natürlich bleibt die Gliederung einer Arbeit trotzdem flexibel und sollte je nach dem Forschungsverlauf im Laufe der Arbeit angepasst, verfeinert oder verbessert werden. Grob umfasst die inhaltliche Gliederung der Arbeit die Einleitung, den Hauptteil und den Schluss (Fazit).
4.1 Einleitung
Die Einleitung fungiert dabei als Einführung in das Thema, als Rechtfertigung der Themenstellung sowie der Forschungsfrage. Sie soll außerdem Bezug zur aktuellen Diskussion herstellen. Das Thema der Arbeit wird grob beschrieben, außerdem wird der aktuelle Forschungsstand angerissen. Wichtig ist, dass die Relevanz des Themas herausgearbeitet wird. Des Weiteren werden noch die Inhalte der einzelnen Kapitel kurz umrissen. Insgesamt umfasst die Einleitung der Arbeit etwa eine Seite und hat vor allem das Ziel das Interesse des Lesers zu wecken.
4.2 Hauptteil
Hier steht das Thema in der wissenschaftlichen Diskussion. Dazu erfolgt zunächst ein Überblick über die unterschiedlichen Definitionen und Ansätze zum jeweiligen Thema sowie eine Abgrenzung zu anderen verwandten Themen. Wichtig ist, die Hauptpunkte der Arbeit (Probleme, Fragen, Theorien) klar darzustellen und jeweilige Unterpunkte zu formulieren. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema sowie die Herausarbeitung der Zusammenhänge sind entscheidend. Die Argumentation muss logisch sein und Zusammenhänge müssen aufeinander aufbauen. Entscheidend ist auch, dass jedes Kapitel und jedes Unterkapitel in sich geschlossen sind.
4.3 Fazit
Den Abschluss der Arbeit bildet die Beantwortung der Forschungsfrage, die bereits in der Einleitung erwähnt wurde. Das Schlusswort umfasst eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Arbeit und kann persönliche Bemerkungen und Bewertungen enthalten. Hier sollten jedoch keine neuen Ideen oder Fakten eingebracht werden. Im Anschluss an das Fazit steht bei manchen Arbeiten noch ein Ausblick, der künftige Entwicklungen des Themas beleuchtet. Ähnlich wie die Einleitung sollte die Länge hier circa eine Seite umfassen.
5.0 Formatierung
Eine wissenschaftliche Arbeit sollte nicht nur in ihrem Inhalt, sondern auch in ihrer Form wissenschaftlich sein. Die Qualität der Arbeit hängt somit wesentlich von der Beachtung der Formvorschriften, die in der Wissenschaft üblich sind, ab. Je nach Hochschule und Fachbereich können Vorgaben für die Formatierung der Arbeiten etwas abweichen. Dennoch gibt es viele Überschneidungen, jedoch keinen einheitlichen bundesweiten Standard. In erster Linie sollte die Formatierung mit der jeweiligen Hochschule und dem zuständigen Professor besprochen werden. Die meisten Hochschulen haben einheitliche Merkblätter, welche die Studenten auf die wesentlichen Bestandteile der Formatierung hinweisen. Am einfachsten ist es eine Formatvorlage aus dem Internet oder von der Hochschule zu verwenden. Dies spart Arbeit und es muss nicht Vorformatiert werden. Grundsätzlich ist wichtig, dass man sich exakt an die Vorgaben der Hochschule hält, damit spart man sich aufwendige Formatierungsarbeit im Nachhinein. Letztlich ist die Formatierung ein wichtiger Faktor bei der Benotung der Abschlussarbeit. Schließlich unterscheidet der Umgang mit wissenschaftlichen Techniken eine wissenschaftliche Arbeit von anderen schriftlichen Äußerungen.
6.0 Das richtige Zitieren
In einer wissenschaftlichen Arbeit gilt: Jedes Zitat muss einwandfrei überprüfbar sein denn nur das ist Ausdruck wissenschaftlicher Sorgfalt. Übernommenes Gedankengut ist als solches kenntlich zu machen. Genauso müssen eigene Standpunkte und jene anderer Autoren als solche zu erkennen sein. Am Ende eines jeden Zitates muss man also der Belegpflicht nachkommen und den Leser über die Herkunft des Zitates informieren. Dafür gibt es zwei verschiedene Systeme: das deutsche System und das amerikanische System, welches auch Harvard-System genannt wird. Die beiden Zitierweisen unterscheiden sich in der Positionierung der Quellenangaben. Während das deutsche Zitiersystem die Quellenangabe jeweils als Fußnote am Ende der Seite einfügt, werden Quellenbelege bei der amerikanischen Zitierweise direkt hinter das Zitat im Fließtext platziert. Der Kurzbeleg erfolgt also direkt nach dem Zitat.
Welche Zitierweise verwendet wird, ist wieder abhängig von der Hochschule. Letztlich kann man aber sagen, dass die amerikanische Zitierweise auf den ersten Blick unübersichtlicher wirkt, da die Quellen direkt im Fließtext zu finden sind. Andererseits ist das Harvard-System einfacher in der Handhabung, da auf die Verwaltung der Fußnoten verzichtet werden kann. Das spart Zeit und die bibliografischen Angaben müssen dann ausschließlich im Literaturverzeichnis erfolgen. Beide Zitierweisen haben also Vor- und Nachteile. Wichtig ist nur, dass man sich im Vorfeld, sofern nicht von der Hochschule vorgegeben, für eine Zitierweise entscheidet und diese auch konsequent beibehält. Beim richtigen Zitieren ist also wichtig, dass bei jedem Zitat überprüft werden kann, ob es noch den vom Autor intendierten Sinn hat. Wichtig ist, dass man dem Autor keine Gedanken unterstellt, die nicht einwandfrei aus dem Originalzitat hervorgehen.Tatsachen wie generelles und fachliches Allgemeinwissen werden nicht zitiert. Neben dem indirekten Zitat gibt es noch die Möglichkeit, Aussagen anderer Autoren direkt zu zitieren. Deren Aussagen werden dann also wortwörtlich in den Fließtext übernommen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn mit wörtlichen Zitaten sollte man äußerst sparsam umgehen. Sie sind nur dann gerechtfertigt, wenn sie bewusst gewählt werden, weil sonst das wörtliche Zitat an Aussagekraft verlieren würde und Sinnverluste entstehen könnten. Ein wörtliches Zitat ist dann immer in Anführungszeichen zu setzen.
7.0 Quellenangaben
Wissenschaftliche Arbeiten unterscheiden sich von anderen Publikationen vor allem durch das formale Kriterium der Nachprüfbarkeit der gemachten Aussagen. Um dem Kriterium der Nachprüfbarkeit gerecht zu werden, ist der Verfasser verpflichtet dem Leser den Zugang zu den in der Arbeit verwendeten Quellen zu gewähren. Quellenangaben sind wichtig um eigene Gedanken von denen anderer Autoren abzugrenzen und um zu verdeutlichen, dass sich die Erkenntnisse auf die Ideen anderer Wissenschaftler beruhen und nicht frei erfunden sind. Quellenangaben sind also keineswegs ein rein formaler Bestandteil des Wissenschaftssystems, sondern verdeutlichen außerdem, dass man relevante Literatur kennt und durchgearbeitet hat. Des Weiteren können Quellennachweise zur Unterstützung der eigenen Argumentation herangezogen werden. Alle für eine Abschlussarbeit verwendeten Quellen werden unter Angabe sämtlicher Informationen im Literaturverzeichnis aufgeführt. Das dient dazu, dem Leser die Möglichkeit zu geben die zitierte Literatur im Original zu finden.
Quellenangaben sind nicht nur erforderlich wenn man wortwörtlich zitiert, sondern auch dann wenn Textstellen und Gedankengänge anderer Autoren sinngemäß übernommen werden. Ist dies der Fall, erfolgt im Text hinter dem Satz oder der Passage ein Sternchen mit Verweis auf die Fußnote in der dann die Quelle, die erneut im Literaturverzeichnis auftaucht, genannt wird. Bezieht sich eine Aussage im Text auf mehrere Werke, so erscheinen die Angaben für diese Werke gemeinsam in einem Klammerausdruck. Sie werden dann alphabetisch nach den Namen der Erstautoren gereiht und durch ein Semikolon getrennt. Gibt es mehrere Werke des gleichen Autors, wird dieser nur einmal angeführt, gefolgt von den Jahresangaben ihrer Werke, mit Beistrichen getrennt.
Generell gilt, dass es bei globalen Aussagen von anderen Autoren genügt, Autor und Erscheinungsjahr anzugeben. Konkretere Aussagen hingegen sind jedoch mit der genauen Seitenzahl des Werkes zu belegen.
8.0 Layout und Schrift
Ein gutes Layout unterstützt die Lesbarkeit der Abschlussarbeit. Dazu zählen Gliederung und Aufbau der Arbeit aber auch formale Kriterien, die meist von der Hochschule selbst festgelegt werden. Satzspiegel und Schrift sind Bestandteil des Layouts und sollten nach den Kriterien der jeweiligen Hochschule gestaltet sein. In der Regel gelten aber Seitenränder von 2, 5 cm oben und unten, 3,5 cm links und 3 cm rechts. Typografisch gesehen zwar nicht die beste Aufteilung, aber in den meisten Fällen Vorgabe der Hochschule. Als Schrift wird für Abschlussarbeiten meist Times New Roman, eine so genannte Serifenschriftart, verwendet. Schriftgröße ist 12 pt und der Zeilenabstand beträgt 1, 5 cm 1,5-fach beziehungsweise circa 18 bis 21 pt. Durch die Serifen, also die kleinen „Füße“ an den Lettern der Schrift, soll der Lesefluss besonders bei langen Texten unterstützt werden. Das ist bei einer Schriftart wie Arial nicht der Fall. Arial wird jedoch häufig in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen als Schriftart gefordert. Fußnoten und Kopfzeilen liegen in der Regel bei 10 pt. Genauso wie die Beschriftung von Tabellen und Grafiken. Überschriften verwenden 18 und 15 pt Schriftgrößen. Jedoch sollte beachtet werden, dass nicht mehr als vier verschiedene Schriftgrößen verwendet werden.
Wer in seiner Arbeit Grafiken verwendet, muss darauf achten, dass diese eine ausreichende Größe haben, so dass der Leser auch Details noch gut erkennen kann. Des Weiteren ist es ratsam im Fließtext bereits im Vorfeld auf die Grafik zu verweisen, so dass ein Zusammenhang entsteht. Wer bei seiner Abschlussarbeit mit einer Formatvorlage arbeitet, wird es leichter haben, da Schriftgrößen, Verzeichnisse und Abstände bereits vorgefertigt sind. Im Prinzip muss man seinen Text „nur” noch einfügen und eventuell Kleinigkeiten im Nachhinein anpassen.