Fragezeichen
Das Fragezeichen kennzeichnet zunächst grundsätzlich einen Fragesatz und wird an dessen Ende als Satzschlusszeichen gesetzt. Je nach Stil und Ausrichtung des Textes können auch einzelne Fragewörter auftauchen, die natürlich auch zur Sinnverdeutlichung ein Fragezeichen benötigen..
Beispiel:
Woher kommt das? (Fragezeichen als Satzschlusszeichen eines Fragesatzes)
Warum? (Kennzeichnung des Fragewortes durch ein Fragezeichen)
Fragezeichnen dienen auch dazu, höfliche Aufforderungen zu beenden.
Beispiel:
Kannst Du mir bitte das Salz reichen?
Wenn sich innerhalb eines zitierten Textes ein Fragezeichen befindet, muss dieses bei der Wiedergabe der Textpassage auf jeden Fall mit übernommen werden. In diesem Fall steht das Fragezeichen vor dem Abführungszeichen, das das Ende des Zitats kennzeichnet.
Beispiel:
Sie fragte: „Könntest Du mir diesen Text schreiben?“
Wird ein Satz, der als Fragesatz gedacht ist, durch Gedankenstriche vom übrigen Satzgefüge abgetrennt, muss das Fragezeichen auf jeden Fall vor dem Gedankenstrich gesetzt werden.
Beispiel:
Ich habe – warum nur? – diesen Text schon einige Male neu geschrieben.
(Der ursprüngliche Text „Ich habe diesen Text schon einige Male neu geschrieben“ wird unterbrochen durch die in Gedankenstriche eingefügte Frage „warum nur?“. Das Fragezeichen steht vor dem zweiten Gedankenstrich).
Anführungszeichen innerhalb eines Textes werden auch dazu verwendet, um bestimmte Begriffe besonders hervorzuheben.
Beispiel:
Bei dem Rennen ist er „nur“ Zweiter geworden.
Auch Titel von Büchern, Musikstücken oder Ähnliches werden mit Anführungszeichen innerhalb des Textes gekennzeichnet.
Beispiel:
Ich habe „Die Blechtrommel“ von Grass gelesen.
Sollen Anführungszeichen innerhalb eines Zitates gesetzt werden, verwendet man halbe Anführungszeichen.